Bründlkapelle Dietmanns

Bründlkapelle Dietmanns

Die Bründlkapelle ist eine beliebte, kleine, neugotische Wallfahrtskirche im Wald zwischen Dietmanns und Waidhofen/Thaya. Die Marienverehrung an diesem Ort geht weit in die Geschichte zurück. Damals stand in etwa an dieser Stelle die Kirche von Ulreichs, die auf die Muttergottes geweiht war. Die Kirche ist wahrscheinlich dem Krieg zum Opfer gefallen, heute erinnert ein Gedenkstein an sie. Angeblich wurden die Grundmauern der Ulreichskirche für den Bau der Bründlkapelle verwendet.

Entstehungsgeschichte
An der Straße im Wald zwischen Dietmanns und Waidhofen befindet sich ein kleine Quelle, die auch im strengsten Winter nicht zugefroren war. Diesem Wasser werden Heilkräfte zugesprochen, die vor allem bei Augenkrankheiten wirken. Bereits im 18. Jahrhundert pilgerten viele Menschen zu einem Marienbild, das in der Nähe der Quelle auf einer Buche befestigt war.

Diese privaten Wallfahrten waren jedoch gegen den Willen der Behörden, so wurde der Baum geschlagen und das Bildnis in die Stadtpfarrkirche gebracht. Die Menschen pilgerten jedoch weiterhin zum Bildnis, bzw. zu der Quelle. Im Jahr 1865 wurde schließlich ein Marterl beim Bründl erbaut. Durch den Anstoß von Privatpersonen wurde letztendlich der Bau der Bründelkapelle beschlossen.

Die Leitung des Baues, unterlag dem damaligen Gr. Sieghartser Pfarrer, Dechant Leopold Gstettner.

An der Bründlkapelle wurde 14 Jahre lang gebaut, am 8. September 1902 fand die feierliche Einweihung statt.

Fähigkeiten

Gepostet am

22. Dezember 2016